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Bild: Verschiedene Registerpfeifen

Noch ein paar Worte zur Finanzierung: Durch die überaus große Spendenbereitschaft unserer Gemeindeglieder sind wir in der Lage, die Arbeiten schon in diesem Jahr durchführen zu lassen. Die zugesagte Finanzierungsbeihilfe der Kommunalgemeinde und die eigenen Rücklagen der Kirchengemeinde (Kollekten, Aktionen, Haushaltsmittel) wurden durch die Spenden in solcher Höhe aufgestockt, daß schon im vergangenen Jahr weit mehr als die Hälfte des benötigten Geldes zusammengekommen ist. Anfang des Jahres hat die Sparkassenstiftung uns erfreulicherweise noch einen Zuschuß in Höhe von 10% der Kosten, maximal 4.100 € zugesagt. In konkreten Zahlen heißt dies:

Orgelrücklage der Kirchengemeinde:28.216, 55 € (Stand 21.4.2005)
Kommunalgemeinde:5.000,00 €
Sparkassenstiftung:4.100. 00 €

37.316, 55 €

So fehlen uns nun noch rund 7.000 € (3.400 € Orgelbauer + Nebenarbeiten+ Unterkunft Monteure) - dann ist die Restaurierung komplett finanziert! Ich freue mich sehr über diesen großen Erfolg und bin dankbar, daß so viele Menschen das Projekt mittragen.

Um bis zum Beginn der Arbeiten das Interesse der Menschen an der Orgel wachzuhalten und ausserdem auch noch weiteres Geld zu sammeln, soll am 3.7.2005 wieder ein Orgeltag stattfinden. Wir müssen im Orgelkreis gemeinsam überlegen, wie wir diesen Tag gestalten wollen (Ein zweiter Wandernachmittag? Oder ein Familierigottesdienst um 10.00 Uhr mit anschließendem Mittagessen?

Oder ganz andere Ideen?).

Zur Vorbereitung des Orgeltags am 3.7.2005, zur Weitergabe aktueller Informationen und zu Überlegungen bezüglich des noch fehlenden Betrags von 8000 € lade ich Sie herzlich zu einem dritten Treffen unseres Kreises am Dienstag, dem 14.6.2005, um 19.30 Uhr ins Ev. Gemeindehaus Bell ein.

Ich hoffe. Sie alle an diesem Abend begrüßen zu können und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen

Bild: Bedienpult

Dazu kommen nun noch die Kosten für kleinere Elektro- und Schreinerarbeiten sowie die Kosten für die Unterkunft der Monteure. Im Blick auf die Unterbringung hat sich unsere Presbyterin H. Marquardt aus Mastershausen bereit erklärt, ein Quartier mit Frühstück zur Verfügung zu stellen.

Dies wird für die Kirchengemeinde auf jeden Fall günstiger als die kalkulierten fast 2000 € seitens der Orgelbaufirma.

In dem Preis von 40.700 € ist auch einkalkuliert, daß wir für bestimmte Abschnitte der Arbeiten Hilfsarbeiter stellen. Nach Auskunft der Orgelbaufirma haben wir dazu jeweils eine Vorlauf von rund zwei Wochen, in denen wir uns um die Gewinnung solcher Mitarbeitenden kümmern können.

Da am 19.12.2005 unsere Orgel 90 Jahre alt wird, ist es nun Teil des Liefervertrags mit der Firma Gebr. Stockmann, daß die Arbeiten an unserer Orgel am 18.12.2005 (= 4.Advent) abgeschlossen sind. An diesem Sonntag wird die Orgel in festlichem Rahmen wieder in Dienst genommen. Bitte merken Sie sich diesen Termin jetzt schon im Kalender vor!

Nachdem das Presbyterium in der Sitzung am 22.3.2005 endgültig beschlossen hat, den Auftrag an die Firma Gebr. Stockmann zu vergeben, mußte der Kreissynodalvorstand unseres Kirchenkreises dem Projekt zustimmen. Dies ist geschehen und nun warten wir auf die Genehmigung durch die Landeskirche.

Wenn die landeskirchliche Genehmigung vorliegt, können die Arbeiten nach den Sommerferien beginnen. Sie werden meines Wissens rund 10 Wochen dauern.

Unsere Orgel

Bild: Aussenansicht der Orgel

Liebe Mitglieder im Orgelkreis,

in den letzten Wochen hat sich im Blick auf unser Projekt der Orgelrestaurierung einiges getan und ich möchte Sie auf den aktuellen Informationsstand bringen.

Noch im vergangenen Jahr, kurz vor Weihnachten, hat sich eine Delegation unter Leitung von Kantor Schreiber auf den Weg nach Adenau in der Eifel gemacht, um sich in der dortigen E.v. Kirche die Orgel anzuschauen. Diese röhrenpneumatische Orgel hat Paul Faust 1914. also ein Jahr vor unserer Orgel, gebaut. Sie hat weniger Register als unsere Orgel; man könnte sie als kleine Schwester bezeichnen. Die Adenauer Orgel wurde vor einigen Jahren von der Firma Gebr. Stockmann aus Werl restauriert. Das Angebot dieser Firma war zum Zeitpunkt der Fahrt nach Adenau bereits unser Favorit unter den abgegebenen Angeboten, aber wir wollten uns auch einen Eindruck der Arbeit der Firma verschaffen.

Was wir in Adenau gesehen und gehört haben, hat uns überzeugt und so fanden im Januar und Februar dieses Jahres weitere Verhandlungen mit der Firma Gebr. Stockmann bezüglich ihres Angebotes statt. Am Ende stand ein Angebotspreis von 40.700 € (incl. Langsamläufer-Gebläsemotor!) fest.